
Wie stelle ich sicher, dass KI keine falschen Informationen über mich verwendet?
Künstliche Intelligenz ist für viele Menschen inzwischen eine der wichtigsten Informationsquellen. Ob jemand nach einem Dienstleister sucht, eine Empfehlung braucht oder einfach nur wissen möchte, wer hinter einem Unternehmen steckt – oft wird die Frage direkt an ChatGPT, Gemini oder ähnliche Tools gestellt. Das Problem: KI entscheidet nicht selbst, was stimmt. Sie fasst nur das zusammen, was sie online findet. Sind die verfügbaren Informationen unvollständig, widersprüchlich oder veraltet, entsteht schnell ein falsches Bild. Für Unternehmen kann das zu echten Nachteilen führen – besonders wenn potenzielle Kunden KI als Orientierung nutzen.
Der erste Schritt, um falsche KI-Informationen zu vermeiden, ist ein klarer und konsistenter digitaler Auftritt. KI-Tools suchen nach eindeutigen Mustern: Wer bist du? Was machst du? Was bietest du an? Wenn diese Basisinformationen auf deiner Website, deinem Google-Profil und deinen Social-Media-Kanälen unterschiedlich dargestellt sind, entsteht ein verzerrtes Bild. Darum lohnt es sich, alle wichtigen Online-Profile regelmäßig zu prüfen und sicherzustellen, dass sie dieselbe Sprache sprechen.
Sehr häufig entstehen falsche KI-Beschreibungen dadurch, dass die Website selbst unklar ist. Viele Unternehmen nutzen Formulierungen, die gut klingen sollen, aber wenig aussagen. Für eine KI ist das schwer zu interpretieren. Klare Sätze, konkrete Leistungen und eine logische Struktur helfen nicht nur echten Besuchern, sondern auch KI-Systemen, dein Angebot richtig einzuordnen. Eine Website, die klar aufgebaut ist und verständlich kommuniziert, gibt der KI eine zuverlässige Grundlage.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind veraltete Inhalte im Internet. Viele Unternehmer haben alte Profile in Branchenverzeichnissen, Seiten mit früheren Leistungen oder Interviews, die nicht mehr aktuell sind. KI-Tools bewerten diese Quellen oft genauso hoch wie aktuelle Inhalte. Wenn also irgendwo noch steht, dass du Leistungen anbietest, die du längst eingestellt hast, kann die KI diese Informationen übernehmen. Ein regelmäßiger Blick darauf, was über dich im Internet noch existiert, verhindert solche Missverständnisse.
Auch externe Erwähnungen und Backlinks spielen eine Rolle. Je häufiger du online korrekt beschrieben wirst, desto wahrscheinlicher ist es, dass die KI richtige Informationen übernimmt. Kooperationen, Blogartikel, Gastbeiträge oder Erwähnungen auf anderen Websites tragen dazu bei, ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Diese Signale helfen der KI, die relevanten Daten zu erkennen und einzuordnen.
Technische Grundlagen darf man ebenfalls nicht unterschätzen. Eine Website, die gut strukturiert ist, klare Meta-Daten hat und mit strukturierten Daten arbeitet, erleichtert es KI-Systemen, Inhalte richtig zu interpretieren. Besonders strukturierte Daten wirken wie kleine Hinweisschilder im Code: Hier geht es um eine Dienstleistung. Hier geht es um ein Unternehmen. Hier steht die richtige Beschreibung. Diese zusätzlichen Informationen können verhindern, dass die KI falsche Schlüsse zieht.
Letztlich geht es darum, Klarheit zu schaffen. Je eindeutiger dein digitaler Fußabdruck ist, desto geringer ist die Gefahr, dass KI Dinge hinzuerfindet oder durcheinanderbringt. KI möchte verlässliche Informationen – sie braucht nur jemanden, der sie ihr liefert.
Unternehmen, die ihre Website, ihre Profile und ihre Online-Sichtbarkeit bewusst gestalten, behalten die Kontrolle darüber, wie KI sie darstellt. Und in einer Zeit, in der KI-Antworten immer häufiger den ersten Eindruck bestimmen, wird genau das zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.

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